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Catharina Hübner



Praxisinhaberin seit 2009

Organisationsberterin, Senior Beraterin, Moderatorin

Diplom-Psychologin, systemische Therapeutin und Familientherapeutin, Medienpädagogin

Beruflicher Hintergrund



  • Dozentin an der Internationalen Hochschule IUBH in München im Studiengang Soziale Arbeit. Modul Psychologie, Sozialpädagogische Diagnostik
  • Senior Beraterin bei gfa-public GmbH Berlin 2018-2020, strategische Organisationsberatung, Projektberatung, externes Projektcontrolling und -steuerung
  • Sabbatical, Reisen durch Neuseeland, Nepal, Sri Lanka, Indien, USA und Europa. 2016-2017
  • Seit 2009 freiberuflich tätig, seit 2012 als freiberufliche Beraterin in eigener Praxis:
    - Konzeption und Durchführung der Fortbildung Sozialpädagogische Diagnostik
    - sowie zahlreiche Fortbildungen im Kontext der Jugend- und Behindertenhilfe.
    - Trainings zu Kommunikation und Beratungsmethoden  
    - Fortbildungen und Vorträge zum Thema Rückführung sowie Bindungsdynamik in Mehrfamiliensysthemen
  • Supervision und Fachberatung
  • Führungskräftecoaching
  • Organisationsberatung
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Universität Oldenburg 2010 bis 2012, Center für lebenslanges Lernen; Lehraufträge an den Hochschulen Vechta und Emden
  • Geschäftsführerin des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg, einer spezialisierten Beratungseinrichtung im Bereich Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
  • Konzeption und Durchführung der „Fortbildungsoffensive §8a SGB VIII“ für das Land Niedersachsen
  • Diplom Psychologin in der Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Aschendorf, Klärungsstellentätigkeit, Diagnostik und Therapie, Familientherapie
  • Medienpädagogin in der Jugendhilfe



Sprachen
Deutsch, Englisch, Tacheles

Zu meiner Entwicklung


Seit 30 Jahren lebe ich in meiner Wahlheimat Oldenburg. Hier bewohnen mein Mann und ich gemeinsam ein altes Haus mit wildem Garten. Seitdem alle unsere Kinder erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen, leben wir hier in einer lebendigen Hausgemeinschaft, was wir als sehr bereichernd erleben.

Seit 2009 bin ich als freiberufliche Beraterin tätig. Dabei habe ich viele spannende und schöne Veranstaltungen umsetzen und viele interessante Menschen und Projekte sowie Organisationen kennenlernen können. Es war und ist mir immer ein großes Anliegen, meine beruflichen Kompetenzen, die Erfahrungen und somit auch mein Wirkungsfeld konsequent zu vertiefen und zu erweitern. Das beständige Weiterlernen, mit Projekten auch selber wieder zu lernen und mich weiter zu entwickeln bereitet mir große Freude und gibt mir ein Gefühl von Sinnhaftigkeit. So startete ich als Supervisorin im Jahr 2009 und entwickelte verschiedene Fortbildungen. Teilweise haben diese sich bewährt und bis heute Bestand. Insbesondere ist hier die Fortbildung Sozialpädagogische Diagnostik zu nennen, die ich im Laufe von acht Jahren immer stärker ausgebaut und in vielen Organisationen einbringen konnte. Das Konzept habe ich zudem auch im Kontext der BTHG-Umsetzung für Sozialämter modifiziert und ist zudem Grundlage für §35a-Fortbildungen, die weiterhin im SGB VIII stark gefragt sind. Mein berufliches Schaffen habe ich Ende 2016 für gut ein Jahr unterbrochen, um einen lang gehegten Traum vom Reisen zu verwirklichen. Anschließend war ich für zwei Jahre in Berlin und damit Bundesweit vor allem in der BTHG-Umsetzung als Organsiations- und Projektberaterin tätig.

Mein Sabbatical
Im Herbst 2015 fasste ich den Entschluss, es unseren Kindern nachzumachen und eine Reisezeit einzulegen, so dass ich ab Ende 2016 bis Ende 2017 vornehmlich alleine durch die Welt reiste.
Wann, wenn nicht jetzt war ein klares Gefühl für diese Entscheidung und das war genau richtig und stimmig.
Califonien, Sri Lanka, Neuseeland, Nepal und Indien waren die ersten großen Ziele. Es folgte New York City für einen Monat im August 2017 und zwischendurch Länder in Europa.
Ein fantastisches Abenteuer, das mich vieles gelehrt hat und das wirklich richtig gut war.
Ein zentrales Ergebnis des Reisens war für mich zu erkennen, dass das Glück der Menschen tatsächlich nicht vom Wohlstand, sondern deutlich von der Bindungssicherheit im sozialen Umfeld abhängig zu sein scheint. Das behauptet die Bindungstheorie ja in ihrer Theorie und Lehre schon sehr lange, aber es selbst nochmal so direkt zu erleben, war sehr eindrücklich für mich. In Sri Lanka habe ich diese gute und sichere Bindung am stärksten bei den Menschen erleben können. Es hat mich fast beschämt die Unterschiede zu unserer Kultur zu realisieren, denn dort habe ich kein Kind im Kampf mit den Eltern erlebt, keine dieser "pssst-Laute" von Erwachsenen, dass ein Kind leise weinen oder lachen solle oder missbilligende Blicke. Es war erstaunlich, mit wie viel Wohlwollen, Geduld und Liebe die Kinder dort einfach sein können. Der Umgang mit Emotionen und Bedürfnissen erscheint dort so leicht und einfach, dass wir viel davon lernen können. Meine größte Herausforderung war sicherlich New York City, denn vor dieser Stadt hatte ich ordentlich Respekt. So allein reisend ohne Reiseführung in dieser großen und reizüberfüllten Stadt. Die beste Überraschung war dort dann, dass ich einfach nur viel gelacht habe, sehr besondere Begegnungen mit Menschen hatte und mit dem Fahrrad diese lebendige und interessante Stadt erforschen konnte.

Berufliche Entwicklungen der letzten zwei Jahre
Nach meiner Rückkehr Ende 2017 war es  mir ein Anliegen mich beruflich nochmal auf den Weg zu begeben, so dass ich für zwei Jahre in Berlin in einem Beratungsunternehmen tätig war.
Neben fachlich spannenden Aspekten der Projektberatung, strategischer Oranisationsberatung und Entwicklung von Steuerungsinstrumenten in der BTHG-Umsetzung für die Länder Hessen und Nordhrein Westfalen konnte ich hier meine Beratungskompetenzen auch in anderen Feldern ausweiten wie dem SGB II. Und später auch die freie Wirtschaft.
Es gab sehr spannende Projekte, die meine Methodenvielfalt noch einmal gefordert und entwickelt haben. Die schönsten Erlebnisse jedoch verorte ich klar in der Zusammenarbeit mit interessanten und netten Kollegen*innen. Etwas, was man in der Freiberuflichkeit ja leider nur wenig hat: das Miteinander in Projekten.
Berlin ist eine fantastische Stadt und meine kleine Zweitwohnung mitten in Kreuzberg nutze ich bis heute noch gerne. Aber wenn niemals eine Möwe über mir kreist und ich die Graugänse nicht im Herbst ziehen sehen kann, dann fehlt mir etwas. Oldenburg ist einfach meine Heimat und hier gehöre ich hin.

Ich habe mich daher klar entschieden, wieder mehr in meiner Wahlheimat zu sein und neben guten und herausfordernden Projekten und Veranstaltungen dieses Leben in dieser schönen Stadt mehr zu genießen. Daher freue ich mich auf die neuen Aufgaben, die nun in den kommenden Monaten und Jahren vor uns liegen.
"Uns", weil ich die schöne Erfahrung des Miteinanders in Projekten so wandeln möchte, dass ich in Kooperationen und Teams zusammenarbeiten möchte und aktuell gerade diese Entwicklung nach vorne treibe. Sie können daher auf dieser Website sehen, dass einige Kollegen*innen hinzugekommen sind und wir uns konzeptionell weiterhin entwickeln und neue Projekte und Angebote einstellen werden. Das freut mich ganz besonders und so kann ich die spannende Arbeit in Berlin auch leichter loslassen.


Das bedeutet, dass Sie inhaltlich und fachlich weiterhin wie gewohnt auf mich als Fachberaterin zurückgreifen können und mich für Fortbildungen, Moderationen von größeren Veranstaltungen und Fallberaterin in Anspruch nehmen können.

Auch Führungskräftecoaching und -entwicklung und Organisationsberatung sind hinzugekommen. Das bedeutet, dass wir ganzheitlicher auf Organisationen schauen und wirken können, um vom isolierten Wirken an einer Stelle den übergeordneten Blick werfen zu können, um Analysen zu fertigen.
Ich freue mich darauf.

Catharina Hübner • Diplom Psychologin, systemische Therapeutin • Impressum   Datenschutz