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Belastung und Resilienz in der Sozialen Arbeit.
1.16

Fachthema: Langfristige Belastungen und mögliche Resilienzen für Mitarbeitende in der Sozialen Arbeit

In Supervision und Coaching werden sie manchmal sichtbar: die  Belastungen derer, die für die anderen sorgen. Das ist bei dieser Art von Arbeit nun nicht überraschend und schon in den 70zigern recht gut untersucht. Überraschend ist jedoch, wie wenige der Betroffenen sich dennoch aktiv Hilfe suchen und annehmen, obwohl sie doch aus ihrer Arbeit nur zu gut wissen, dass das der richtige Weg ist.
Gerade bei jungen Absolventinnen erleben wir in der Fachberatung und auch in Fortbildungen eine übersteigert wirkende Selbstwirksamkeit sowie Aussagen, die den Hinweis auf eine Idee  der Unverwundbarkeit ihrer Person geben. Eine Haltug, die nachweislich zu Burn Out führen kann.
Ältere Kollegen*innen leiden unter der inneren oder auch von außen angetragenen Erwartung, dass die langjährige Erfahrung dazu führt, dass sie das schon schaffen.
Woher kommen die neuen Perspektionsansätze, Konkurrenz und übersteigerte Selbstbilder als Helfende*r?
In Supervisionssitzungen erleben wir zudem leider häufig, dass Selsbstreflexion vor den Kollegen*innen als Schwäche empfunden wird und in manchen Teams eher die gut gelungenen Fälle eingebracht werden und die Fälle, bei denen man wirklich ratlos ist, in den Schubladen verschwinden.

Wir möchten uns mit dem Selbst- und Fremdbild von Sozial Arbeitenden beschäftigen und bei guten Vorbildern fragen, was sie bewegt und was Ihnen geholfen hat, sich Unterstützung zu suchen.
Zudem haben wir ein spezielles Beratungsangebot für Fachkräfte der Sozialen Arbeit entwickelt, das vornehmlich auf Störungen innerhalb des Arbeitsspektrums ausgerichtet ist. Sprechen Sie uns gerne an.

Catharina Hübner • Diplom Psychologin, systemische Therapeutin • Impressum   Datenschutz