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Teilhabe: BTHG, §35a SGB VIII.
1.4

Teilhabe §35a SGB VIII und BTHG nach SGB IX

Start: 18.01.2021 in Oldenburg

1. Termin: 18. und 19. Januar 2021
2. Termin: 22. und 23. März 2021

Unabhängig davon, wie die endgültige Regelung der inklusiven Jugendhilfe einmal strukturell aussehen wird, reichen wir Ihnen mit dieser Fortbildung die Grundlagen der Einschätzung zur Teilhabeeinschätzung.
Die Hintergründe, ob nach § 35a SGB VIII oder BTHG durch den ICF im SGB IX basiert, bilden dabei nur den jeweiligen rechtlichen Rahmen für grundsätzliche Fragestellungen.

  • Für Mitarbeitende der Jugendämter stellen wir dabei die klare Abgrenzung zu HzE-Einschätzungen klar in den Vordergrung als auch die Verzahnung zu HzE*. Bedeutsam sind ebenso die Schnittstellen zu klinischen Diagnosen als auch zu den Sozialämtern
  • Für Mitarbeitende der Sozialämter sind die Besonderheiten der Entwicklungspsychologie im Gegensatz zur Teilhabeeinschätzung bei Erwachsenen unerlässlich. Aber natürlich auch die Schnittstelle zu den Jugendämtern, die in sehr vielen Teilhabebeeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen eine Rolle spielen. Gerade wenn es ebenfalls um HzE-Fallfragestellungen geht.



Wir schauen aus verschiedenen Richtungen auf die gleiche fachliche Frage.

*HzE= Hilfen zur Erziehung

Wir erschließen uns die Komplexität der Fallfragestellungen und Zuständigkeiten


In der Praxis von Eingliederungshilfe der Jugendhilfe
(§35a SGB VIII) können eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen und fachlichen Anforderungen auftreten. Die Fälle sind hier tatsächlich nicht immer klar oder könnten auch unter besseren Bedingungen der HzE (Hilfe zur Erziehung) zugeordnet werden. Das sieht aus der Perspektive des Sozialamtes ganz ähnlich aus.

Mal sind es rein klinische und psychiatrisch relevante Fälle, mal handelt es sich beispielsweise um ein Kind mit einer Verhaltensauffälligkeit, die mit einem AD(H)S diagnostiziert wurde und man nur schwer einschätzen kann, ob es sich hier nicht im Hintergrund eigentlich um einen HzE-Fall des Jugendamtes handelt.

Typische Fallfragestellungen zu Teilhabebeeinträchtigungen


In der Regel sind jedoch die Anliegen häufig ähnlich, wenn es sich um den §35a SGB VIII handelt. Und die Abgrenzung beziehungsweise das gemeinsame Wirken durch die Teilhabeförderung UND der Hilfe zur Erziehung wichtig zu verstehen und anzuwenden.

Wir werden in der Fortbildung daher auf die Klarheit der Fallfragestellungen großen Wert legen und uns vor allem auf die Konstellationen fokussieren, die an der Schnittstelle zu Jugendhilfe und Eingliederungshilfe liegen und aus unserer Erfahrung heraus zu besonders kniffeligen Entscheidungen führen.

Inhalte

Die Veranstaltung vermittelt daher die Grundlagen der diagnostischen Einschätzungen mit den häufigsten Fallfragestellungen beider Hilfeformen. Wir arbeiten in der Veranstaltung praxisorientiert anhand konkreter Fälle.
Der Einsatz unterschiedlicher Medien, insbesondere auch  Filmmaterial, ermöglicht eine leichte und angenehme Arbeitsform.
Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie jeweils zwei eigene Fälle zur Bearbeitung mitbringen (bei denen Sie keine Diagnose kennen müssen, also keine "fertigen" oder "guten" Fälle).

Inhaltliche Ausrichtung in Stichworten:

  • Das Bundesteilhabegesetz in seinen Grundzügen und zu erwartende inklusive Lösungsansätze
  • Rechtliche Grundlagen der Eingliederungshilfe
  • Leistungsvoraussetzungen der Eingliederungshilfe
  • Diagnostische Grundlagen
  • Klassifikationssysteme ICD-10(11)und ICF in den Grundzügen
  • Feststellung der Abweichung der seelischen Gesundheit
  • spezifische und häufige Anlässe und Störungen wie Bindungstörungen, AD(H)S, Asperger Autismus,  Essstörungen
  • zweigliedriges Verfahren: Prüfung der Teilhabebeeinträchtigung
  • Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit zu Hilfen zur Erziehung (HzE)
  • Eingliederungshilfe für junge Volljährige


   
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Termine, Kosten und Rahmenbedingungen

Termine
1. Termin: 18. und 19. Januar 2021
2. Termin: 22. und 23. März 2021
Anpassung der Termine
* Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Einrichtungen und Organisationen bis Ende Oktober 2020 eine Sperre für Fort- und Weiterbildungen erlassen. Das ist aufgrund der Belastungen der letzten Monate verständlich. Wir passen daher unseren Starttermin für unsere Fortbildungen an und starten später.
Wir bitten Sie für diese Maßnahme um Verständnis.
Ort
Oldenburg (in Oldenburg)
Straßburger Str. 6
Teilnehmende
mind. 6 Personen*, max. 12 Personen (aufgrund der Coronaverordnungen können aktuell nur 12 Personen teilnehmen.)
Unterrichtseinheiten (UE)
je 16 UE pro Modul
Veranstaltungszeiten
Start am 18. Januar 2021 um 9:30 Uhr
Ende am 19. Januar 2020 um 17:15 Uhr

Kosten pro Modul (2 Tage á 8 UE), inklusive Verpflegung*** 480,00 Euro

Die Module  können nur als gesamte Einheit gebucht werden.

* Der Veranstalterin obliegt es bei weniger als 6 Anmeldungen zur Veranstaltung, die Veranstaltung abzusagen.
** Bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen aufgrund der Coronapandemie hat die Veranstalterin als auch die angemeldeten Teilnehmenden die Möglichkeit zur kostenfreien Stornierung. Dies gilt auch für kurzfristige Stornierungen. Maßgeblich für diese Regelung sind die offiziellen Empfehlungen und Vorgaben zur Versammlung mehrerer Personen. Dies kann auch regional bedingt sein. Wir haben als Veranstaltungsort Oldenburg gewählt, auch weil die Infektionsquote dort gleichbleibend niedrig ist bzw. aktuell bei NULL infizierten Personen liegt.
***Verpflegung: leichtes Frühstück, Mittagessen (vegetarisch und Sonderverpflegung möglich), Nachmittagssnack, Getränke. Abendessen ist nicht enthalten)

Teilnahmebescheinigung
Zum Abschluß erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Angebote: Inhouse oder Anmeldung zur Veranstaltung


Sie können diese Veranstaltung auch als Inhouseveranstaltung buchen oder sich in einer Veranstaltung von uns als Einzelperson oder (kleine) Gruppe anmelden.

Die nächste Veranstaltung beginnt im Januar 2021. Die Veranstaltung wird in Oldenburg (Oldenburg) stattfinden.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Das  unten stehende Kontaktformular ist hierfür hilfreich. Bitte tragen Sie auch ein, für welchen Träger Sie tätig sind. Danke schön.

Wir freuen uns auf Sie.

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Catharina Hübner • Diplom Psychologin, systemische Therapeutin • Impressum   Datenschutz