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Teilhabe: BTHG, §35a SGB VIII.
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Teilhabe §35a SGB VIII und BTHG nach SGB IX

Unabhängig davon, wie die endgültige Regelung der inklusiven Jugendhilfe einmal strukturell aussehen wird, reichen wir Ihnen mit dieser Fortbildung die Grundlagen der Einschätzung zur Teilhabeeinschätzung.
Die Hintergründe, ob nach § 35a SGB  VIII oder BTHG durch den ICF im SGB IX basiert, bilden dabei nur den jeweiligen rechtlichen Rahmen für grundsätzliche Fragestellungen.

  • Für Mitarbeitende der Jugendämter ist dabei der klare Unterschied zu HzE Zugängen zu verstehen, als auch die Schnittstellen zu klinischen Diagnosen als auch zu den Sozialämtern
  • Für Mitarbeitende der Sozialämter eben die Schnittstelle zu den Jugendämtern, die in sehr vielen Teilhabebeeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen eine Rolle spielt.
  • Und erkennen, dass im Gegensatz zu Einschätzungen bei Erwachsenen hier die Entwicklungspsychologie eine zusätzliche Herausforderung stellt



Wir schauen aus verschiedenen Richtungen auf die gleiche fachliche Frage.

Wir erschließen uns die Komplexität der Fallfragestellungen und Zuständigkeiten


In der Praxis von Eingliederungshilfe der Jugendhilfe
(§35a SGB VIII) können eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen und fachlichen Anforderungen auftreten. Die Fälle sind hier tatsächlich nicht immer klar oder könnten auch unter besseren Bedingungen der HzE (Hilfe zur Erziehung) zugeordnet werden. Das sieht aus der Perspektive des Sozialamtes ganz ähnlich aus.

Mal sind es rein klinische und psychiatrisch relevante Fälle, mal handelt es sich beispielsweise um ein Kind mit einer Verhaltensauffälligkeit, die mit einem AD(H)S diagnostiziert wurde und man nur schwer einschätzen kann, ob es sich hier nicht im Hintergrund eigentlich um einen HzE-Fall des Jugendamtes handelt.

Typische Fallfragestellungen zu Teilhabebeeinträchtigungen


In der Regel sind jedoch die Anliegen häufig ähnlich, wenn es sich um den §35a SGB VIII handelt. Und die Abgrenzung beziehungsweise das gemeinsame Wirken durch die Teilhabeförderung UND der Hilfe zur Erziehung wichtig zu verstehen und anzuwenden.

Wir werden in der Fortbildung daher auf die Klarheit der Fallfragestellungen großen Wert legen und uns vor allem auf die Konstellationen fokussieren, die an der Schnittstelle zu Jugendhilfe und Eingliederungshilfe liegen und aus unserer Erfahrung heraus zu besonders kniffeligen Entscheidungen führen.

Inhalte

Die Veranstaltung vermittelt daher die Grundlagen der diagnostischen Einschätzungen mit den häufigsten Fallfragestellungen beider Hilfeformen. Wir arbeiten in der Veranstaltung praxisorientiert anhand konkreter Fälle.
Der Einsatz unterschiedlicher Medien, insbesondere auch  Filmmaterial, ermöglicht eine leichte und angenehme Arbeitsform.
Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie jeweils zwei eigene Fälle zur Bearbeitung mitbringen (bei denen Sie keine Diagnose kennen müssen, also keine "fertigen" oder "guten" Fälle).

Inhaltliche Ausrichtung in Stichworten:

  • Das Bundesteilhabegesetz in seinen Grundzügen und zu erwartende inklusive Lösungsansätze
  • Rechtliche Grundlagen der Eingliederungshilfe
  • Leistungsvoraussetzungen der Eingliederungshilfe
  • Diagnostische Grundlagen
  • Klassifikationssysteme ICD-10(11)und ICF in den Grundzügen
  • Feststellung der Abweichung der seelischen Gesundheit
  • spezifische und häufige Anlässe und Störungen wie Bindungstörungen, AD(H)S, Asperger Autismus,  Essstörungen
  • zweigliedriges Verfahren: Prüfung der Teilhabebeeinträchtigung
  • Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit zu Hilfen zur Erziehung (HzE)
  • Eingliederungshilfe für junge Volljährige


   
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Angebote: Inhouse oder Anmeldung zur Veranstaltung


Sie können diese Veranstaltung als Inhouseveranstaltung buchen oder sich in einer Veranstaltung von uns als Einzelperson oder ( kleine ) Gruppe anmelden.

Die nächste Veranstaltung beginnt im September 2020. Aktuell prüfen wir noch die aufgrund von Corona eingeschränkten räumlichen Rahmenbedingungen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Das  unten stehende Kontaktformular ist hierfür hilfreich. Bitte tragen Sie auch ein, für welchen Träger Sie tätig sind. Danke schön.

Wir freuen uns auf Sie.

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Catharina Hübner • Diplom Psychologin, systemische Therapeutin • Impressum   Datenschutz