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Rückführung bindungsorientiert.
1.10

Pflegekinder: Rückführung vorwärts gedacht!

Aktuelles Fortbildungsangebot

Termine

Ausgebucht: Herausnahme und Rückführung aus bindungstheoretischer Perspektive, der nächste Termin wird im Februar 2021 starten. Bitte lassen Sie sich für die Veranstaltung vormerken. Die Vormerkung ist unverbindlich für Sie.  

Veranstaltungsort

Oldenburg (in Oldenburg)
Straßburger Str. 6

Teilnehmende

mind. 6 Personen*, max. 12 Personen

Unterrichtseinheiten (UE)

je 16 UE pro Modul
* Der Veranstalterin obliegt es bei weniger als 6 Anmeldungen zur Veranstaltung, die Veranstaltung abzusagen.
** Bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen aufgrund der Coronapandemie hat die Veranstalterin als auch die angemeldeten Teilnehmenden die Möglichkeit zur kostenfreien Stornierung.  Dies gilt auch für kurzfristige Stornierungen. Maßgeblich für diese Regelung sind die offiziellen Empfehlungen und Vorgaben zur Versammlung mehrerer Personen. Dies kann auch regional bedingt sein. Wir haben als Veranstaltungsort Oldenburg gewählt, auch weil die Infektionsquote dort gleichbleibend niedrig ist bzw. aktuell bei NULL infizierten Personen liegt.
***Verpflegung: leichtes Frühstück, Mittagessen (vegetarisch und Sonderverpflegung möglich), Nachmittagssnack, Getränke. Abendessen ist nicht enthalten)

Teilnahmebescheinigung

Zum Abschluß erhalten Sie von uns eine Teilnahmebescheinigung.

Inhaltliche Ausrichtung

Das, was da hinter der Familie liegt, war zum Teil nicht so gut. Das, was vor ihr liegt, soll besser werden. Also ist es ratsam für den geplanten neuen Start der Familie ein neues Wort als denn „Rück-führung“ zu nutzen.
Beispielsweise können Sie vom Neuen Start sprechen oder der gemeinsamen schönen Zukunftsgestaltung. Dies sind Begrifflichkeiten, die für alle im System einen optimistischen Blick auf den neuen Lebensabschnitt ermöglichen.

Die Repräsentation des Kindes macht keine Unterschiede, wer zum System gehören darf. Es bindet sich einfach an Menschen.

Die Bindungstheorie eröffnet uns einen ganzheitlichen Blick auf das gesamte System des Kindes. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass alle Mitglieder des Systems in der sozialen Repräsentation des Kindes enthalten sind und oftmals auch über eine lange Zeit wirken können, ob nun aktuell Kontakt besteht oder nicht. Wir wirkt das Bindungssystem? Und wie können wir dies fachlich unterstützen und fördern? In unserer Fortbildung schauen wir uns die Ergebnisse der Bindungsfoschung an Fallbeispielen an und verstehen die Verbindungen zwischen emotionaler Bindung und emotionaler Stabilität oder eben Instabilität.

Viele Kinder mit AD(H)S Diagnose oder Jugendliche mit der Diagnose Störung des Sozialverhaltens als auch Borderline Typus sind ursächlich eigentlich Bindungsirritationen bis hin zu Bindungsstörungen, je nach der Intensität und Störungstiefe.
Diese Aspekte sind vor allem für Kinder in stationären Einrichtungen und Pflegefamlien bedeutsam.
Über diese Grundlagen hinaus werden wir ein vertieftes Verständnis der Bindungsdynamik entwickeln, das sich zwischen den Erwachsenen und den Kindern entwickelt und sich sowohl positiv als auch negativ verstärken können. Denn auch die Eltern und auch wir als Fachkräfte reagieren mit unserem Bindungssystem unbewußt und können die Situation ebenfalls damit positiv wie leider auch negativ beeinflussen. Diese Wirkfaktoren sind in unserer Arbeit  unerlässlich zu kennen und zugleich sehr hilfreich einzusetzen.

Denn wir können ein Kind zwar aus einer Familie herausnehmen, aber die Familie nicht einfach so aus dem Kind. Und wir können das Kind aus der Pflegefamilie nehmen, aber nicht die Pflegefamilie aus dem Kind.
Was bedeutet das langfristig und nachhaltig für die Entwicklung des Kindes und wie sollten dementsprechend unsere Entscheidungen und Interventionen aussehen? Unser Ansatz beruht auf einer nachhaltigen Fallsteuerung, die nicht nur den augenblicklich besten Weg fokkussiert, sondern die langfristige Entwicklung des Kindes / Jugendlichen im Auge hat.

Die Chance für alle im System

In diesem Ansatz der Bindungsorientierten Rückführung liegt der Fokus in hohem Maße auf dem Bindungssystem und den Bindungsbedürfnissen des Kindes bei gleichzeitiger Respektierung des Schutzbedürfnisses einer jeder Person. Auch auf den Bindungssystemen der Erwachsenen, die maßgeblichen Einfluß auf
das Bindungssystem des Kindes ausüben.

Nicht entweder  - oder

ist die Handlungsmaxime,
sondern ein

Sowohl als auch!


Inhalte

  • Basiskenntnisse Bindungstheorie
  • Relevanz der Bindungstheorie bei Herausnahme, Fremdunterbringung und Rückführungsprozessen
  • Neue Wege in der Elternarbeit
  • Familiensysteme kreativ und vom Kind aus gedacht
  • Neue Ansätze und Best Practice Beispiele
  • Das passende Konzept für Ihre Einrichtung


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Angebot

Die Fortbildung geht über zwei Tage. Sie können die Fortbildung sowohl als Inhouse-Veranstaltung buchen oder sich als Einzelperson oder Kleingruppe zu dieser aktuellen Veranstaltung anmelden.
Bitte nennen Sie bei der Nutzung des Kontaktformulars, an welcher Veranstaltung Sie Interesse haben.
Vielen Dank.

Wir freuen uns auf Sie.

Herr Frau
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